Namen: Gotthardtunnel – Gotthard Eisenbahntunnel – Gotthard Scheiteltunnel
Bauzeit: 1871 – 1881
Eine beachtliche Bauleistung, wenn man bedenkt das in nur 10 Jahren mit den damaligen technischen Möglichkeiten der Tunnel gebaut wurde.
Länge: 15 km
Verlauf: Der erste durch das St. Gotthard Massiv gebaute Tunnel verläuft im Norden von Göschenen ( Kanton Uri )bis nach Airolo ( Kanton Tessin )im Süden. Bei der Durchfahrt durch den Gotthard Eisenbahntunnel sind die Höhenunterschiede und der kurvige Verlauf gut spürbar.
Namen: Gotthardtunnel – Gotthard Strassentunnel
Bauzeit: 1970 – 1980
Obwohl dieser Tunnel 100 Jahre später als der erste gebaut wurde, und den Bauarbeitern weitaus modernes Gerät als früher zur Verfügung stand, ist die Bauzeit bei fast gleicher Länge zum Eisenbahntunnel identisch.
Länge: 17 km
Verlauf: Wie der Gotthard Eisenbahntunnel verbindet auch der Strassentunnel die beiden Kantone Uri und Tessin von Göschenen nach Airolo. Auch hier sind die Höhenunterschiede gut spürbar. Im Tunnel gilt ein generelles Tempolimit von 80km/h.
Namen: Gotthard Basistunnel – Gotthardtunnel / 2. Röhre
Bauzeit: 1993 – 2017 ( geplant )
Was die Bauträger hier abliefern ist wahrlich eine Meisterleistung. Bei Einhaltung der Planung werden in einer Bauzeit von 22 Jahren insgesamt 153 km Tunnel, Stollen und Schächte erstellt sein.
Eine beachtliche Bauleistung, wenn man bedenkt das in nur 10 Jahren mit den damaligen technischen Möglichkeiten der Tunnel gebaut wurde.
Länge: Basis Tunnel 57 km, zuzüglich Zimmerberg Tunnel mit 20 km und Ceneri Tunnel mit 15 km
Verlauf: Der neue Gotthard Basistunnel wird ein reiner Eisenbahntunnel. Durch Ihn wird das St. Gotthard Massiv praktisch ebenerdig durchfahren. Einfahrt im Norden bei Erstfeld, im Süden bei Bodio.
Baustellen-Tourismus
Da sehr grosses Interesse für die Baustelle besteht, hat sich bereits ein richtiger Baustellen Tourismus entwickelt. Es gibt mehrmals im Jahr ” Tage der offenen Baustellen ” ,zusätzlich können auch kleinere Besuchergruppen die Baustellen ausserhalb dieser Tage besuchen. Dazu gibt es noch diverse Info – und Besucherzentren sowie Sonderausstellungen.
Mehr dazu unter www.alptransit.ch